Warum du gerade jetzt im Einklang mit der Natur sein solltest – inspirierende Tipps zum sofort umsetzen

Heute haben wir so viel moderne Technik, wie noch nie zuvor auf unserem Planeten. Künstliche Intelligenz, die Digitalisierung. So viele Dinge, welche erforscht werden, um unser aller Leben zu erleichtern. Noch mehr? Aber gewinnen wir wirklich alle nur durch unseren technischen, modernen Fortschritt? Oder gibt es auch Nachteile, die dadurch entstehen? Lässt uns dieser vielleicht sogar unsere Ursprünge, unsere Natur vernachlässigen? 

Im Grunde sind wir doch immer noch die selbe Spezies, wie vor 100 Jahren. Mit den selben Gefühlen, Veranlagungen und Potential. Nur unsere Welt an sich hat sich verändert. Doch der Mensch an sich ist im Herzen immer noch gleich. 

Wie viel Sinn macht es also, alles was neu und fortschrittlich ist in unseren Alltag zu integrieren? Sollten wir wirklich alles an die Modernität abgeben und wie viel bleiben wir dabei bei uns?

Ich denke gerade in dieser Zeit ist es umso wichtiger sich darauf zu konzentrieren, was uns im Herzen ausmacht. Fernab von Globalisierung und Co. Wie kann jeder einzelne von uns sein Leben so gestalten, dass er im Einklang mit sich, mit seiner Natur lebt?

Ohne jegliche Ablenkung oder Überdeckung durch Medien und Konsum. 

Lass uns gemeinsam dahin zurückkehren. Zurückkehren für ein bewussteres, und vielleicht auch erfüllteres Leben. Eine gerechtere, eine nachhaltige und faire Gesellschaft. 

In meinem Artikel möchte ich darüber schreiben, warum es so wichtig ist, gerade in der heutigen Zeit, zurück zu finden zu unseren Ursprüngen. Wie wir uns von einer Welt, welche immer schneller und lauter wird, unabhängiger machen können. Inspirieren was wir dadurch (zurück) gewinnen können.

Dir Tipps mitgeben, um genau dieses Bewusstsein für die Natürlichkeit und unserer Verbundenheit zur Mutter Erde wieder zu erlangen. 

Sind wir heute überhaupt noch mit der Natur verbunden?

Manchmal frage ich mich, wie viele Menschen den Wert unserer tollen Erde und deren wunderbaren Natur überhaupt noch sehen und wertschätzen. Also nicht nur, wenn sie bei gutem Wetter im Sommer baden können. Sondern vielmehr auch, wenn im Frühjahr alles neu blüht. Aber auch wenn ein Schmetterling den Weg kreuzt. Diese kleinen Dinge eben. Die uns aber sofort daran erinnern, wie alles Hand in Hand funktioniert und wie toll das ist. Ein beeindruckendes Meisterwerk, made by Mother Nature. 

Betrachten wir unsere heutige Zivilisation mal mit etwas Abstand. 

Sehr schnell wird klar, wie sehr wir unsere Lebensumstände „verkünselt“ haben. 

Wir legen auch kurze Wegstecken mit dem Auto zurück. Halten uns ins klimatisierten, künstlich beleuchteten Räumen auf – obwohl es draußen hell ist. In manchen Städten ist es schwer wirklich in Berührung mit echter Natur zu gelangen.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, der Mensch hat sich im Laufe der Zeit ganz schön von der Natur entfremdet. Nicht nur darauf bezogen, dass wir immer weniger in Berührung mit wahrer Natur kommen. Sondern vor allem auch, da wir unseren Lebensstil stark an Bequemlichkeit und Komfort angepasst haben.

Als Jäger und Sammler war der Mensch davon abhängig sich mit der Natur zu verbinden, um zu überleben. Er musste sich an seine Umgebung anpassen, die Zeichen richtig verstehen, sodass er in und von der Natur leben konnte. Heute denkt der Mensch anders. Er sei nicht mehr zwingend von der Natur abhängig. Doch das ist ein riesiger und fast schon arroganter Trugschluss

Es scheint so, als ob sogar ein Großteil der ökologischen Missstände auf unserem Planeten darauf zurück zu führen sind, dass wir uns immer weniger mit der Natur verbunden fühlen. Es fehlt eine lebendige Beziehung zur Natur. Eine Beziehung, die die Menschen als Teil der Natur sieht. 

Scheinbar würde nur eine emotionale Verbindung zur Natur dazu führen, die Motivation und das Engagement so zu steigern, dass eine Verhaltensänderung möglich ist. Heute kommen wir leider nur noch geringfügig in Kontakt mit unserer direkten Umwelt. Wir sind von Naturzerstörung, Ressourcenabbau oder Artensterben meist nicht direkt betroffen. So können wir keine (emotional) Verbindung dazu aufbauen.

Der Mensch unterscheidet somit zwischen: Mensch, Gesellschaft, Kultur vs. Natur, Umwelt, Tiere. 

Barfuß im Kleid mit weißen Blumen am Rand

Dadurch, in Zusammenspiel mit der fehlenden Beziehung zur Natur, entstehen wohlmöglich die allermeisten unserer aktuellen weltweiten Probleme. Der Mensch sieht sich längst nicht mehr als Teil der Natur, sondern als gesondertes Glied. 

Aber wie können wir versuchen uns wieder mehr als integriertes, abhängiges Teil unserer Umwelt zu erkennen? Wäre es nicht schön, wenn wir uns alle wieder als ein Teil des Ganzen sehen könnten? 

Ein ökozentrisches geprägtes Weltbild besagt, dass jedes Lebewesen auf der Erde den gleichen Werte beigemessen wird. Nicht der Mensch ist das Maß aller Dinge. 

Warum zurück zu den Basics?

Vielleicht fragst du dich gerade noch, warum es überhaupt sinnvoll sein kann, sich wieder mehr an der Natur zu orientieren, wenn es um deine Lebensgestaltung geht? 

In einer Welt, die immer lauter, schneller und scheinbar erfolgsorientierter werden zu scheint, ist es wichtig sich selbst zu erkennen. Um so seinen eigenen Weg für ein erfülltes, schöpferisches und selbstbestimmtes Leben zu finden. Denn eilen wir immer nur der Schnelligkeit der globalen Welt hinterher, ja dann, geht uns schnell die Puste aus.

Da du dich jedoch hier auf meinen Blog umgesehen hast, denke ich, du bist ein Menschen, der sich selbst und die Welt oft reflektiert. Das freut mich sehr. ☺️

Frau streicht auf einer Wiese entlang der Grashalme

Du möchtest die Welt ein Stückchen besser machen? Bewusster und achtsamer leben?

Das kannst du schaffen, indem du bei dir selbst beginnst. 

Indem du für dich einen Zustand der Freiheit und Leichtigkeit findest. Ohne dich von der Lautstärke der Welt zu verunsichern. 

So kannst du dein Ding durchziehen und dein Leben verändern oder möglicherweise auch verbessern. Bist ausgeglichener. Weißt wofür du stehst, wofür nicht. Was du möchtest und was nicht. 

Die Natur kann so gesehen unser Nordstern sein, ein Kompass. Wenn du dich mit ihr in Verbindung setzt, zeigt sie dir immer den nächsten Schritt für dein eigenes, authentisches und auch glückliches Leben. 

Denn so hast du auch die Kraft und die Stärke etwas zu bewegen. Die Stärke der Natur steht sozusagen hinter dir. Sie hilft dir. 

Durch mehr Zeit in der Natur kannst du vom stressigen, vollgepackten Alltag entfliehen. Endlich mal richtig zur Ruhe kommen. Atmen. Die Zeit vergessen. 

Zudem erlangst du zum Beispiel durch Gartenarbeit das Gefühl etwas eigenes geschaffen zu haben mit deinen eigenen Händen. So ist dies der Gegenpol zum ständigen Konsum, der Hektik  in der Gesellschaft. 

Wir allen wollen bewusst oder unbewusst wieder mehr zur eigenen Natur zurückfinden. Denn die Natur, die Erde ist nun mal auch unser natürlichster Punkt. Nur wissen wir manchmal nicht so ganz wie. Oder wann wir uns die Zeit dafür noch freischaufeln wollen.

Die Natur dient aber auch als Spiegel unserer selbst. Durch die Zeit in der Natur kannst du dich selbst reflektieren, dich persönlich weiterentwickeln. Neue Gedanken entwicklen. Visionen und Träume bunt ausmalen und die Zukunft planen. 

Wir können durchaus sagen, dass wir unsere Welt zu einer künstlichen Welt gemacht haben. Sie war nicht immer so, nein. Wir haben sie zu dem gemacht. Einen Großteil leben wir entgegen unserer Natur. Beispielsweise arbeiten wir in dieser viele Stunden am Tag. Sind emotional abhängig von Menschen und Dingen. Sehen den Tod so, als hielten wir uns für unsterblich. Fürchten ihn sogar. Wir hetzen gestresst von einem Termin zum nächsten. All diese Aspekte führen zu negativen Gefühlen und Gedanken. 

Blicken wir zum Vergleich in das Tierreich, stellen wir fest: Die Tiere verhalten sich nicht so. Sie hetzen nicht durch den Wald oder sind gestresst. Hört sich zwar logisch an, sogar etwas belächelnd, aber im Grunde liegt hier ja der Ursprung. Im Einklang mit der Natur lebt es sich grundsätzlich vermutlich stressfreier. 

Für dich selbst wieder so weit zur eigenen Natur zurück zu finden, dass du dein Leben so authentische wie möglich gestalten kannst. Die Natur nutzen, um wieder darauf zu achten, was wirklich zählt.
Zurück zur Natur – zurück zu dir. 🌿

Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne, wie lacht die Flur! Es dringen Blüten aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch und Freud und Wonne aus jeder Brust, o Erd, o Sonne,o Glück, o Lust!

Mailied, Strophe 1, von Johann Wolfgang Goethe

Was können wir durch die Verbundenheit zur Natur verbessern und erreichen?

Schon seit langen steht fest, wie positiv sich der Aufenthalt in der Natur auf den menschlichen Körper auswirkt. So kann ein Spaziergang im Wald beruhigender wirken, als so manches Medikament. Nun verstehe ich auch, warum bei meinem Zahnarzt während der Behandlung Naturbilder auf einem Bildschirm abgespielt werden. Total einleuchtend eigentlich. 😁

Krankheiten an sich können besser auskuriert werden. Die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten wie Diabetes und Herzleiden können sogar sinken, so eine große Meta-Analyse. 

Aufgrund der menschlichen Evolution lässt sich erklären, immer wenn wir in der Natur sind, sind wir auch in unserer Heimat. Dadurch erschließt sich auch das sowohl angenehme als beruhigende Gefühl, wenn wir draußen sind. 

Die Begründung sich in der Natur entspannter zu fühlen belegen Forscher damit, dass wir eine „Alltags-Ferne“ spüren. Wir sind losgelöst von Termine, Pflichten und Sorgen. Dabei ist es gar nicht wichtig, an welchem natürlichen Ort wir sind. Der kleine Park vor dem Haus kann da schon ausreichen. Aber nicht nur das bloße Sehen wirkt erholend. Auch Düfte und Geräusche, die wir in der Natur finden und wahrnehmen.

Außerdem kann ein kurzer Aufenthalt nach einem anstrengenden Tag dazu beitragen, dass wir uns wieder konzentrieren können. Die Natur öffnet nämlich einen Ort für Reflexion. Eigentlich etwas paradox. Denn die Natur fasziniert uns durch zum Bespiel einen Sonnenuntergang oder Wolkenfiguren am Himmel. Gleichzeitig entspannt uns genau das aber und wirkt sich positiv und nicht ermüdend aus.

Die Bewegung, das Tageslicht (Vitamin D) und die von Pflanzen freigesetzten Stoffe fördern das Wohlbefinden zudem noch mehr. Anstelle bei Beschwerden sofort zur Tablette zu greifen, können wir zunächst mal versuchen in die Natur zu gehen. Auch das hilft oft schon gut.

Mehrere Studien zeigten zudem, dass eine höhere Verbundenheit zur Natur zum einen glücklicher macht. Aber auch den Umweltgedanken sowie das Nachhaltigkeits-Denken fördert. Das ist sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsenen zu beziehen. Im Umkehrschluss entwicklen Kinder mit weniger bis keinen Kontakt zur Natur auch nicht den Wunsch sie zu schützen. 

Somit ist die Verbundenheit zur Natur nicht nur für uns als Menschen förderlich. In heutigen Zeiten von Umweltverschmutzung und Artenverschwinden auch für unsere Erde. Denn nur wenn wir uns wieder mehr in unserer „Heimat“ aufhalten, uns verbunden fühlen, entwickeln wir auch eine Empathie zu ihr. Was uns am Herzen liegt, was wir mögen, das möchten wir doch schützen, oder? Und möglichst lange bei uns haben. In einem möglichst gutem Zustand. Wir wollen alle, dass es unserem Zuhause gut geht. 

Es ist also ziemlich deutlich festzuhalten, dass sich der Mensch in „seiner“ Natur wohler fühlt, als in der eigens erschaffenen Zivilisation. Welche Überraschung. 🙈

Grüne Wiese im Sonnenschein

Was du von der Natur lernen kannst

  • Bewusstsein für dein Leben und deine Umwelt schaffen

Schnell bekommt man den Eindruck, dass es der Welt, unserer Heimat, immer schlechter geht. So traurig es ist, trügt dieser Eindruck nicht. Umweltverschmutzung, hohe Emissions-Werte, Abholzung von Regenwäldern.

Fakt ist, wir müssen endlich aufwachen und unser bisheriges globales System umstellen. Nur so können wir auch für kommende Generationen eine lebenswerte Erde hinterlassen. 

Das Bewusstsein für die Verantwortung, die wir für unsere Erde haben, ist ganz wichtig. Für jeden Einzelnen für uns. Denn wenn wir keine funktionierende Heimat mehr habe, dann wird es ganz andere Probleme geben als mit denen wir uns aktuell herumschlagen. Andere Dinge werden nebensächlich, ja fast nichtig. 

Dabei ist es überhaupt nicht schwer etwas mehr Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren. Für jeden von uns. Schnell werden Dinge zur Routine. Wie beispielsweise immer eine eigene Einkaufstasche mit zum Einkaufen zu nehmen anstatt der ohnehin hässlichen Plastik-Tüte. 🤷🏽‍♀️

Das ganze lässt sich natürlich auf viele Lebensbereiche ausweiten. Wenn wir alle anfangen umzudenken, bewegen wir schon viel. Kleine Puzzleteile bilden so ein großes Gesamtbild. Vielleicht müssen wir als Gesellschaft die Vorreiter sein, wenn die Politik sich nicht in der Lage dazu sieht?

Hast du es schon selbst ausprobiert?

  • Die Schönheit und Intelligenz der Natur erkennen

Kennst du auch dieses Gefühl, wenn du nach einem stressigen Tag einfach nur durch den Wald gehst und dich sofort entspannter fühlst? Falls du es ohnehin nicht schon machst, solltest du unbedingt regelmäßig draußen an der frischen Luft sein. Also zumindest einmal am Tag. So lädst du deine Energiespeicher wieder auf. 

Nicht nur die Schönheit der ganzen Pflanzen, Blumen, Tiere ist toll anzusehen. Schon lange wissen wir, wie intelligent die Natur ist. Sie tut alles um das Gleichgewicht ihres eigenen Systems zu bewahren. Sie kann heilen und regenerieren. Alles Dinge von denen wir als Menschen lernen bzw. (wieder) entdecken dürfen.

  • Ernährung

Wenn wir davon ausgehen, dass die Natur alles im Gleichgewicht hält, kann man das auch auf unsere Ernährung beziehen? Natürlich. Weil wir so viel Glück haben, können wir das. ☺️

Mutter Erde lässt uns alles auf ihrem Planeten wachsen, was wir so brauchen. Mit einer ausgewogen, natürlichen Ernährung sind wir mit fast allen notwendigen Nährstoffen versorgt.

Am allerbesten kann es doch sein, wenn wir uns möglichst unverarbeitet und pur ernähren. Früher wurden die Lebensmittel ja auch nicht im Supermarkt bereit gestellt. Natürlich gibt es gerade beim Thema Ernährung unendlich viele Meinungen und Ansätze. Doch, es ist immer noch ein Unterschied, ob wir die Dinge selbst kochen oder in riesigen Fabriken mit unzähligen Zusatzstoffen zusammen mischen lassen. Dem Körper tut es mit Sicherheit gut, wenn er die Nährstoffe aus den Lebensmitteln unverarbeitet nutzen kann, ohne die Zusätze aus der Lebensmittelindustrie. Nur weil es bequemer ist, ist es nicht automatische besser für uns.

  • Weniger Konsum & Minimalismus?

Wie viel, wovon brauchen wir wirklich zum Leben? Zum glücklich sein? Zum zufrieden sein?

Heute haben wir in unseren reichen Industrieländern einen wahnsinnigen Standard und Reichtum. An Dingen, die wir besitzen oder denke besitzen zu müssen. Immer mehr, immer schöner, immer teurer. Ein so großer Hang zum Konsum, wie in keiner Zeit zuvor. Jeder kann sich Güter online bestellen oder im Laden shoppen. Aber warum immer mehr? Sollte man nicht glauben, irgendwann hat ein Mensch mal alles, was er zum Leben benötigt? Und sind es wirklich diese Konsumgüter, welche uns nachhaltig glücklich machen? Oder ist es nur für einen kurzen Moment? Bräuchten wir in dem einen Moment, in dem wir uns nicht gut fühlen, vielleicht gar nicht unbedingt das 30. Paar Sneaker, sondern das Gespräch mit einer guten Freundin?

Das Prinzip des Minimalismus bringt sehr schön auf den Punkt, wie wenig der Mensch eigentlich braucht. Auch hier können wir uns an der Natur orientieren. Sie stellt nur das „Nötigste“ zur Verfügung. Das was zum Leben benötigt wird. Und damit geht es ihr scheinbar sehr gut.

  • Die Frage: Was ist (dir) wirklich wichtig im Leben?

Wer bist du wirklich? Ich meine, wenn du dich nicht darüber definierst was du für einen Beruf hast, was du besitzt. Welche Reisen du schon gemacht hast, wie hoch dein Kontostand diesen Monat ausfällt. 

Sondern, was dich bewegt. Was dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Was dir wirklich Spaß macht. Was du auf dieser Welt verändern, bewegen möchtest.

Immer wenn ich in der Natur bin und dessen Schönheit und Vollkommenheit sehe, dann wird mein Bewusstsein nochmal ganz besonders angehoben.

Dankbarkeit für mein Leben hier auf diesem wunderschönen Planeten. Es erinnert mich daran, was mir wirklich wichtig ist. Wie gehe ich mit mir selbst um. Wie mit meinen Mitmenschen. Mit bekannten und auch mit fremden Menschen. Es ist fast so, als wäre die Natur mein automatischer Reset-Knopf für mein Bewusstsein. Die Ruhe und Einfachheit der Natur kannst du nutzen, um selbst wieder klarer zu werden und zu dir zu finden. Weg von den eigentlich unwichtigen Kleinigkeiten des Alltags dahin, was wirklich zählt.

  • Dankbarkeit und Ehrfurcht erlernen

Zu verstehen, dass wir als Menschen auch nur ein Teil unserer riesigen, endlosen Erde sind. Nicht mehr nicht weniger. Wir sollten anfangen zu verstehen, dass wir genau wie jedes Tier und jede Pflanzen eine Speiche im Rad des Lebens darstellen. Die Natur ist mit ihren Naturkraft einfach so viel überlegender. Wir dürfen froh sein, auf diesem Planeten sein zu dürfen.

  • Deine eigene Natur wieder fühlen

Dich mit deinem Kern verbinden. Immer mehr die selbst erschaffenen Verpflichtungen gehen lassen. Dich mehr und mehr damit verbinden, was dich mit Leidenschaft erfüllt, was deiner Natur entspricht. Es hilft zudem Glaubenssätze zu hinterfragen, welche genau diese Verpflichtungen in dir verankert haben.

  • Die Zeichen deines Körpers wahrnehmen

 Wie auch die Natur, ist auch unser Körper so intelligent uns zu zeigen, wenn er etwas anderes braucht, ihm etwas fehlt. Nur sind wir es manchmal nicht und hören nicht auf ihn. Das sollten wir aber. Die Natur weiß, was sie tut und kann uns so auch manche Lösung zeigen. 

  • Warte nicht, sondern lauf los 

Stell dich der Angst vor dem Unbekannten und freue dich auf den Weg, der das Leben dir zeigt.

  • Die Natur lehrt Respekt

Sie zeigt, wie alles miteinander verbunden ist. Wir erhalten von ihr alles, was wir zum Leben brauchen, dafür sollten wir sie als Partnerin sehen, nicht als Gegner. 

  • Die Natur erdet

Wir können fühlen, wie sehr wir mit ihr verbunden sind. Die Schritte durch den Wald zeigen diese Verbundenheit. Wie feste Wurzeln. Am besten barfuß, da fühlt man es natürlich am allermeisten. Versuche zudem so oft es dir möglich ist wirklich auf deinen Beinen unterwegs zu sein. Dann bist du am meisten geerdet.

  • Höre auf dein Bauchgefühl

Deine Intention kennt den richtigen Weg. 

Ich kenne es selbst nur zu gut. Steht eine Entscheidung an, kommen gefühlt Tausende an Gedanken hoch. Sie rennen wild durcheinander. Versuche sie zu ordnen fallen oft schwer. Deshalb: Öfter mal versuchen den Kopf auszuschalten, auf den Bauch hören. 

  • Alles passiert zur richtigen Zeit

Vertraue. Wie sich auch die Jahreszeiten kontinuierlich abwechseln, so kannst auch du dich darauf verlassen, dass alles zur rechten Zeit in dein Leben kommen wird. Alles zu seiner Zeit. 

  • Lebe im Rhythmus der Jahreszeit

 Frühling als Neuanfang, Sommer für die Umsetzung, Herbst für die Reflexion und Winter für die Ruhe. So unterstützt dich die jeweilige Energie der Natur und du fühlst dich getragen und leichter. 

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.

Charles Darwin

Was kannst du tun, um dich wieder mehr mit der Natur zu verbinden?

Ohne Frage ist es am allerwichtigsten dir Zeit zu nehmen und raus in die Natur zu gehen. Es muss gar nicht weit von dir zuhause sein. Natur findest du überall. Auch wenn es nur ein kleiner Park ist. Oder ein Wald, eine Wiese. Sei einfach neugierig auf das was sich dort alles abspielt. Welchen Vogel kannst du sehen und vor allem hören? Entdeckst du vielleicht einen Hasen oder eine Eichhörnchen? Welche Pflanzen- und Blumenarten wachsen gerade. Wie duften sie? Gehe also wirklich bewusst durch die Natur und beobachte einfach.

Versuche die Ruhe und das Gleichgewicht einfach mal anzunehmen, ohne eine Bewertung. Du wirst schnell spüren, wie dich ein regelmäßiger Kontakt bzw. Bezug zur Natur mehr bei dir ankommen lässt.  

Hier findest du nun meine konkreten Tipps, wie du dich mehr mit der Natur verbinden kannst: 

TIPPS FÜR DEN ALLTAG 🍃
  • Die Zeit mit elektronischen Medien durch Zeit in der Natur versuchen auszugleichen. Plane doch feste „Natur-Zeiten“ in deinem Kalender ein. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
  • Naturworkshops, Pflanzenworkshops, Gärtner-Kurse oder Veranstaltungen in der Natur besuchen.
  • Freizeit im Kletterwald, auf einer „Waldsafari“ oder Schnitzeljagd verbringen.
  • Wandern gehen, durch den Wald joggen, auf einsamen Landwegen Inline fahren.
  • Die Natur mehr beobachten, die Tiere, Bäume. Hört sich etwas komisch an. Doch wann achten wir wirklich mal nur auf die Pflanzen oder Bäume am Rand unseres Weges. Wenn wir ehrlich sind, dann hängen wir doch oft am Handy, sind in den Inhalt eines Podcasts vertieft oder telefonieren. 
  • Den eigenen Nacht-Tag-Rythmus an den Zyklus der Sonne anpassen, zumindest zur Sommerzeit. Das bedeutet Aufwachen gegen 5:10 Uhr und zu Bett gehen gegen 21:45 Uhr. Versuch es doch mal für ein paar Tage.
  • Auf natürliche Produkte zurückgreifen. Sei es Medikamente, Naturkosmetik oder Lebensmittel. Je weniger „Künstlichkeit“ wir unserem System zu führen, desto mehr verbinden wir uns mit der Natur – und automatisch mit uns selbst. 
  • Im Frühling und Sommer öfter mal Blumen für Zuhause pflücken. Das selbe geht natürlich auch super im Herbst und Winter mit Laub und so weiter. Nimm dir die Schönheit der Natur mit nach Hause, so hast du extra lange etwas davon. 
  • Versuchen mehr Geduld im Alltag zu proben, wie es die Natur auch tut.
  • Weniger Plastik, Umverpackungen – auf mehr natürliche Stoffe achten, wie Papier oder Mehrweg-Verpackungen. Unverpackte Alternativen findest du immer mehr. Einfach ein Obst- und Gemüsenetz einstecken oder eine eigene Mehrwegbox, schon wieder unnötigen Müll gespart. Easy, oder?
  • Häufiger zu Fuß laufen oder mit dem Rad fahren. Versteht sich ja fast von selbst. Der natürlichste Zustand für unseren Körper ist die Bewegung. Nicht das sitzen, liegen oder ewiges stehen.
  • Freizeitaktivitäten wie Lesen oder ähnliches öfter mal nach draußen verlegen bei gutem Wetter.
  • Mitarbeit in einem Naturschutzverein oder ähnlicher Organisation. Vielleicht gefällt dir ja die Arbeit in solch einer Organisation. Einfach mal ausprobieren. Als Hobby eventuell ein neue Idee?
  • Aktionen unterstützen, bei denen Bäume gepflanzt werden oder Plastik gesammelt wird. Mit Websites wie Treedom kannst du ganz einfach gegen einen Betrag Bäume pflanzen lassen. Kennst du schon Ecosia? Die Suchmaschine, die für jede Suchanfrage einen Baum pflanzt. 
  • Garten, Kleingarten anlegen oder Balkon gestalten. Nicht nur dein Auge und das vieler anderer freut sich über eine bunte Pflanzenpracht. Wenn du beispielsweise Gemüse und Obst anlegen kannst und die Zeit dafür hast, hast du gleich auch schon Geld für den nächsten Einkauf in der Gemüse- und Obstabteilung gespart. Zudem schaffen neue Pflanzen auch Lebens- und Nahrungsräume für Tiere wie Insekten. Bienen freuen sich zum Beispiel sehr darüber.
  • Gehmeditation machen. Gib einfach mal bei YouTube den Suchbegriff ein oder versuche dich an dieser hier ➡️ von der lieben Laura M. Seiler. Eine Gehmeditaion ist eine schöne Möglichkeit Achtsamkeit und Natur miteinander zu verbinden. 
  • Die Sitzplatz-Übung. Um die Natur zum einen von seiner unberührtesten und natürlichsten Seite zu entdecken und auch die Gedanken einmal ganz ruhig werden zu lassen, dafür eignet sich diese Übung perfekt. Im Moment anzukommen und einfach mal nur zu sein. Unten findest du die „Anleitung“ dazu. ➡️ Suchen Sie sich einen Ort ganz in der Nähe Ihres Wohnortes, der so natürlich wie möglich ist. Es kann eine Parkbank, das Ufer eines Flusses, oder auch eine Lichtung im Wald sein. Besuchen Sie diesen Ort, ihren Sitzplatz, regelmäßig, zum Beispiel drei mal die Woche. Verbringen Sie dort 45 Minuten. Seien Sie ganz präsent und anwesend und erleben Sie, wie die Sinne sich auf diese ursprüngliche Umgebung einstellen und sensibilisieren. Und genau durch das wiederentdecken dieser Sinne werden Sie die innere Stille, Ruhe und Verbundenheit finden, die so heilsam, wohltuend und erdend ist. Nach einer „Sitzung“ im Wald empfehle ich Ihnen ihr Erleben kurz in einem „Naturtagebuch“ zu notieren.
  • Meditation in der Natur machen. Vielleicht kannst du dir einen Platz auf einer Wiese oder am Waldrand suchen? Auch hier verbindet sich Natur und Achtsamkeitspraxis wieder wunderbar.
  • Baum umarmen. Ja, ich weiß, das hört sich jetzt total nach „Komm wir tanzen im Hippiekleid durch den Wald und freuen uns unseres Lebens“ an. 😃 Aber dadurch können wir die ganze Lebensenergie des Baumes aufnehmen und selbst wieder mehr Energie tanken. Außerdem fühlen wir uns als Einheit mit der Natur. Sehr kraftvoll, versprochen. 🙂
Fluss im Hintergrund und im Vordergrund gelbe Blüten und ein paar Pusteblumen

Natürlich – was ist nun also wirklich natürlich? Verbundenheit zur Natur? In unserer modernen Zeit, mit all dem Fortschritt. 

Für jeden ist Natürlichkeit etwas anderes, es ist eine individuelle Bewertung, so viel ist sicher. Doch kein Fortschritt dieser Welt wird uns von unserem wahren Kern trennen können. Unserem Ursprung. Die Natur der Dinge, welche wir uns beibehalten sollten.

Leben wir entgegen ihrer haben wir vielleicht auf den ersten Blick Vorteile gewonnen, wie Bequemlichkeit oder Einfachheit. Doch letztendlich holt uns die Natur immer wieder ein. Sie möchte das Gleichgewicht ihres eigenen Systems wahren.

Wir dürfen dankbar dafür sein, in dieser wundervollen und intelligenten Umwelt leben zu können. Ein Gleichgewicht zwischen Fortschritt und Verbundenheit zur Natur dürfen wir wählen. Unsere Herzen sollten nie vergessen, was uns wirklich ausmacht. Die Verbundenheit zur Natur führt uns schlussendlich auch wieder zu uns. Zu einer bewussteren, positiveren Lebenseinstellung zurück. Was könnte unsere Welt besser gebrauchen, wenn nicht das?

Lass mich in den Kommentaren oder auf Instagram gerne wissen, wie sehr du dich mit der Natur verbunden fühlst. Ich freue mich auf einen Austausch mit dir. Hast du sogar feste Rituale, die du nutzt, um aktiv mit ihr in Verbindung zu sein?

Sei echt, wild & mit Herz dabei ♡

Deine Vanessa

2 Kommentare

  • Janina

    Hallo Vanessa,
    was für ein toller Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht.
    Die Verbundenheit zur Natur ist essentiell wichtig und wird durch Technik und durchs Leben hetzen nicht so mehr praktiziert , wie es jedem Menschen gut tut.
    Tatsächlich kann ein Waldspaziergang so viel Stress aus dem Alltag nehmen und die Behandlung mit naturheilkundlichen Mittel angenehmer und hilfreicher sein.
    Vielen Dank, dass du dieses wichtige Thema so umfassend beleuchtest!

    Liebe Grüße
    Janina

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